Effiziente und nachhaltige Lösungen für Ihre Immobilie
Eine thermische Simulation sowie eine WUFI-Berechnung sind wichtige Werkzeuge, um die energetische Qualität und die bauphysikalische Sicherheit eines Gebäudes umfassend zu bewerten. Hierdurch können wir für Ihr Projekt die beste Lösung für thermische Behaglichkeit und Feuchteschutz gewährleisten.
Thermische Behaglichkeit und Feuchteschutz
Thermische Gebäudesimulation für sommerlichen Wärmeschutz und Kühllast
Die thermische Gebäudesimulation ist ein wesentliches Instrument zur realitätsnahen Bewertung des thermischen Verhaltens eines Gebäudes. Insbesondere im Hinblick auf den sommerlichen Wärmeschutz und die Ermittlung der Kühllast ermöglicht sie eine deutlich genauere Analyse als vereinfachte Nachweisverfahren.

Dabei werden dynamische Einflüsse wie Sonneneinstrahlung, Außentemperaturen, Speichermassen der Bauteile, interne Wärmelasten durch Personen und technische Geräte sowie Lüftungs- und Verschattungskonzepte berücksichtigt.
Durch die Simulation kann bereits in der Planungsphase untersucht werden, wie sich die Raumtemperaturen über das gesamte Jahr entwickeln und ob die Anforderungen an den sommerlichen Wärmeschutz eingehalten werden. Kritische Überhitzungssituationen werden frühzeitig erkannt, sodass gezielte Optimierungsmaßnahmen, beispielsweise die Anpassung von Fensterflächen, die Integration wirksamer Verschattungssysteme oder die Verbesserung der Nachtlüftung, wirtschaftlich und effizient umgesetzt werden können.
Gleichzeitig ermöglicht die thermische Gebäudesimulation eine präzise Ermittlung der erforderlichen Kühllast. Dies verhindert sowohl eine Überdimensionierung als auch eine Unterdimensionierung von Klimatisierungs- und Kühlanlagen und führt dadurch zu geringeren Investitionskosten, einem energieeffizienten Betrieb sowie einem höheren Nutzerkomfort.
Vor dem Hintergrund steigender Sommertemperaturen und zunehmender Anforderungen an energieeffiziente Gebäude gewinnt die thermische Gebäudesimulation daher immer mehr an Bedeutung und stellt eine wichtige Grundlage für nachhaltige und zukunftssichere Gebäudeplanungen dar.
Bedeutung und Anwendungsbereiche einer WUFI-Berechnung
Eine WUFI-Berechnung wird eingesetzt, um das hygrothermische Verhalten von Bauteilen unter realen Klimabedingungen zu analysieren. Im Gegensatz zu vereinfachten Nachweisverfahren berücksichtigt sie den tatsächlichen Wärme- und Feuchtetransport innerhalb von Bauteilkonstruktionen und ermöglicht dadurch eine wesentlich realitätsnähere Bewertung der Feuchtesicherheit und Dauerhaftigkeit eines Gebäudes.
Besonders wichtig ist eine WUFI-Berechnung bei hochgedämmten Konstruktionen, energetischen Sanierungen im Bestand, Holzbaukonstruktionen, Flachdächern sowie bei Bauteilen mit innenliegender Dämmung oder diffusionsoffenen Schichtenaufbauten. In solchen Fällen können vereinfachte Verfahren die tatsächlichen Feuchteverhältnisse oft nicht ausreichend abbilden.
Mithilfe der Simulation lässt sich überprüfen, ob kritische Feuchteanreicherungen, Tauwasserbildung oder Schimmelrisiken auftreten können. Gleichzeitig kann nachgewiesen werden, dass innovative oder von Normkonstruktionen abweichende Bauteilaufbauten dauerhaft funktionsfähig und schadensfrei bleiben.

